Beschäftigungsverbot Schwangerschaft

Was ist ein Beschäftigungsverbot ?

Ein Beschäftigungsverbot regelt, wer wann arbeiten darf. Es bezeichnet das Gegenteil der Arbeitspflicht, die Arbeitspflicht entfällt also.

Wann gilt es ?

Jugendliche haben ein eindeutiges Arbeitsverbot von 7 Uhr bis 20 Uhr. Ausnahmen, wie die Arbeit in Gaststätten, lockern das Verbot ein wenig. Sollte ein bereits 15 Jahre alter Jugendlicher eine Ausbildung beginnen, darf er diese auch schon ab 6 Uhr morgens beginnen. Das kann zum Beispiel in Bäckereien der Fall sein. Jugendliche im Alter von 17 Jahren können ihre Ausbildung in der Konditorei zwei Stunden früher – um 4 Uhr – anfangen. In Krankenhäusern gilt aber auch für Sie ein Beginn ab 6 Uhr.

Kinderarbeit ist immer verboten. Die Arbeiten dürfen körperlich nicht zu schwer sein, da sich Kinder und Jugendliche noch in der Entwicklungsphase befinden.

In seltenen Fällenwird ein Beschäftigungsverbot wegen Straftaten verhängt. Diejenige Person darf dann auf bestimmte Zeit nicht mehr arbeiten.

Das Beschäftigungsverbot während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft herrscht ein Beschäftigungsverbot.

Mütter im Mutterschutz dürfen keine schweren körperlichen Arbeiten verrichten. Auch sind für Sie Arbeitsplätze, an denen mit giftigen Dämpfen oder Ähnlichem gearbeitet wird, verboten. Dagegen sind Büroarbeitsplätze meistens erlaubt, denn hier wird die werdende Mutter keiner größeren, körperlichen Anstrengung ausgesetzt.

Das Wohl des Kindes steht immer an erster Stelle.

 

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