Bewerbung ohne Foto – Ist das ein fataler Fehler?

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Ohne Foto bewerben? Das wird ja immer besser! Vor ein paar Jahren hätten Sie die Menschen tatsächlich ein wenig verwundert angeschaut, wenn Sie plötzlich ihr Foto aus den Bewerbungsunterlagen weggelassen hätten. Doch in der heutigen Zeit verändert sich der Bewerbungsbereich ständig – lesen Sie unbedingt, warum das Bewerbungsfoto längst nicht mehr gebraucht wird – und warum Sie es trotzdem ergänzen sollten.

Darum geht es bei der Bewerbung ohne Foto

Diese Art der Bewerbung ist noch sehr jung. Bei der Bewerbung ohne Foto schreiben Sie ihre Bewerbung wie gewohnt – sie lassen nur das Foto weg.

Gekommen ist diese Veränderung durch die zunehmende Digitalisierung und Vereinfachung von Recruiting – Prozessen.

Doch welche Vorteile erhalte ich dadurch?

Vorteile der Bewerbung ohne Foto

Hier ein Beispiel:

Stellen Sie sich vor, Sie bewerben sich auf eine Stelle, die sehr hart umkämpft ist. Die Stelle selbst ist ein verantwortungsvoller Beruf, in dem gute Mitarbeiter/innen gebraucht werden.

Um nun keinerlei Beeinflussungen zu haben, wird die Bewerbung ohne Foto vorgeschrieben.

In diesem Fall ist eine Bewerbung ohne Foto hilfreich, damit jeder Bewerber ausschließlich nach seinen Fähigkeiten ausgewählt wird. Denn Personaler lassen sich unterbewusst durch ein Foto beeinflussen. Um diesen Vorgang zu vermeiden, wird der Lebenslauf ohne Bild verschickt.

Wenn Sie also ein Bewerber mit guten Qualifikationen und Fähigkeiten sind, dann erhöhen sich ihre Chancen auf den Job.

Hat das Bewerbungsfoto deshalb nun ausgedient?

Wenn Sie eine ganz kurze Antwort lesen wollen: Ja! Allerdings erst in circa fünf bis zehn Jahren. Denn dafür müssen große Unternehmen den ersten Schritt gehen. Siemens ist eines der ersten Unternehmen, die das Bewerbungsverfahren auf diese Weise umändern wollen. Dazu gehören auch Telekom und die deutsche Post.

Sie können sich also sehr sicher sein, dass die Bewerbung ohne Foto zum Standard wird.

Die wichtige Frage ist: Wieso? Angenommen, Sie lernen eine neue Person kennen. Dann achten Sie beim ersten Treffen sofort auf das Aussehen. Danach beurteilen Sie diese Person – ob bewusst oder unterbewusst.

Interessant wird es, wenn untersucht wird, wie Unternehmen das Bild betrachten. Diese streiten eine Beeinflussung durch das Foto strikt ab. Dies begründet sich durch die Angst, Bewerber aufgrund ihres Aussehens zu bevorzugen, was als Diskriminierung gilt.

Insgesamt ist es für den Bewerber und die Firma besser, wenn die Bewerbung ohne ein Bild eingeführt wird. Der Bewerber punktet mit Fähigkeiten und das Unternehmen geht den sicheren Weg.

Doch Achtung: Gerade jetzt, wenn das Bewerbungsfoto zunehmend vernachlässigt wird, sollten Sie sich Gedanken machen, sich doch mit Foto zu bewerben.

Das Deckblatt bei der Bewerbung ohne Foto

Wenn Sie sich ohne Foto bewerben wollen, dann müssen Sie sich überlegen, wie Sie das Deckblatt gestalten wollen. Schließlich sind ohne Foto nun Räume frei, die das Deckblatt auf einmal sehr leer erscheinen lassen. Damit das nicht passiert, steht hier eine kostenlose Vorlage für Sie bereit.

Darum sollten Sie ihr Foto immer ergänzen

Eine Bewerbung ohne Foto kann ihre Chancen, den Job zu bekommen, erfahrungsgemäß drastisch senken. Ein Bewerbungsbild beizulegen, ist nicht schlimm, ihre Chancen werden dadurch nur verbessert.

Wenn Sie sicher gehen wollen, ergänzen Sie immer das Bewerbungsbild. Ihre Chancen auf Erfolg steigen damit an. Wenn Sie einen Blick in die Infografik geworfen haben, haben Sie auch gesehen: Derzeit ist das Foto noch erwünscht und sollte vorhanden sein. Achten Sie jedoch auf die Stellenausschreibungen und fragen Sie zur Not bei den jeweiligen Unternehmen nach.

Aber Achtung: In wenigen Ländern ist die Bewerbung ohne Foto erwünscht: In den USA lassen Sie zum Beispiel immer das Foto weg. Und in Kanada ist das Bild sogar verboten.

Denn die Bewerberauswahl mithilfe eines Bildes kann auch als Diskriminierung gewertet werden, weil man nie weiß, inwiefern ein Personaler durch das Foto beeinflusst wird. Schließlich ist ein solches Bild auch sehr persönlich. Viele Bewerber scheuen sich zudem nicht, etwas zu lächeln oder sich in Szene zu setzen.

In Ländern wie Irland und Schweden gilt der obige Tipp, einfach bei den Firmen nachzufragen. So gehen Sie den sichersten Weg und trainieren nebenbei noch ihre sprachlichen und rhetorischen Fähigkeiten.

Wie bekomme ich ein perfektes Bewerbungsfoto?

Um ein gutes Foto zu bekommen, ist einiges zu beachten. Ich habe ihnen einen kostenlosen Report mit 7 Tipps zusammengestellt, der ihnen sehr leicht helfen wird, ein perfektes Bild zu bekommen (Sie finden die Tipps am Ende des Artikels).

Falls Sie in diesem Bereich schon genügend Vorwissen haben und wissen, wie Sie ihr perfektes Bewerbungsfoto erhalten, ist hier eine kleine Liste mit Dingen, auf die Sie achten sollten:

  • Sagen Sie dem Fotografen, er soll den Kopf leicht abschneiden. Dies wirkt interessanter.
  • Verwenden Sie bitte nur aktuelle Bewerbungsfotos
  • Beim Kleber bitte nicht das Blatt verschmutzen
  • Teilen Sie dem Fotografen mit, für welche Stelle Sie sich bewerben
  • Hände nicht ins Gesicht nehmen, sondern im besten Fall als Unterstützung ansehen
  • Der Hintergrund sollte immer in Harmonie mit ihnen selbst sein
  • Wenn die Firma eine spezielle Corporated Identity aufweist, können Sie auch mit ihrer Kleidung darauf anspielen

Hier ein Video darüber von Bewerbungscoach Martin Wehrle

Ein tolles Bewerbungsfoto bekommen Sie NIE sofort. Jeder Mensch wirkt anders vor der Kamera und muss daher anders inszeniert werden. Gehen Sie am besten zu verschiedenen Fotografen und lassen Sie ein paar Fotos machen. Darunter wählen Sie dann das beste unter allen aus und lassen dieses noch einmal neu bei einem guten Fotografen machen.

Hier ein paar Fakten zum Foto:

Viele Personaler meinen zwar, das Foto sei keine große Investition wert, jedoch gehört es anscheinend zu einer vollständigen Bewerbung. Bei vielen beeinflusst das Bewerbungsfoto den eigentlichen Vorgang nicht – doch wie ist dies unterbewusst?

Hier wären die Zahlen sicherlich noch einmal sehr viel höher.

Fazit zur Bewerbung ohne Foto

Ganz einfach: Wenn das Foto nicht explizit verboten wurde, legen Sie ein Foto immer bei! Dadurch erhöhen Sie ihre Chancen gewaltig.

Sie wissen ja: Der erste Eindruck zählt. Und dieser ist in diesem Fall ihr Foto.

Was gehört sonst in die Bewerbung?

Sonst gehört noch eine Menge in die Bewerbung. Schließlich wollen Sie den Personaler überzeugen. Folgende Elemente muss jede Bewerbung beinhalten:

  • Lebenslauf (inklusive Qualifikationen)
  • Anschreiben

Natürlich gibt es einen Wandel im Bewerben, die Bewerbung ohne Anschreiben wurde bereits hier besprochen.

Was halten Sie von der Bewerbung ohne Foto? Schreiben Sie einfach in die Kommentarfelder.

Arbeitszeugnis selber schreiben - Die 5 besten Tipps (+kostenlose Vorlage)

Bewerbung ohne Anschreiben – 4 Gründe warum es längst ausgestorben ist

Bewerbung ohne Anschreiben? Eine Neuerung in der Bewerbung, doch warum sollten Sie das Anschreiben jetzt weglassen?

Bewerbung ohne Anschreiben – So geht es

Es ist ganz einfach. Anstatt mühselig neben dem Lebenslauf noch das Anschreiben zu verfassen, lassen Sie dieses einfach weg. Bei den meisten Firmen ist diese Art der Bewerbung sogar mit einer digitalen Bewerbung (über Webseite oder per E-Mail) verbunden. Dabei reichen Sie ihre Bewerbungsunterlagen bequem über das Internet bei der Firma ein.

4 Gründe dafür
1. Verstärkter Fokus auf Lebenslauf

Dadurch, dass das Anschreiben fehlen wird, kann der Personaler seinen Fokus auf den Lebenslauf richten. Ihre rhetorischen Fähigkeiten werden ihn in Ruhe lassen, dagegen können Sie ihn mit ihren Qualifikationen überzeugen.

2. Anschreiben meist nichtssagend

Die meisten Anschreiben werden all zu oft sehr gewöhnlich formuliert. Damit kann der Personaler nichts anfangen.

Deswegen:

Entweder Sie strengen sich richtig an und formulieren ein perfektes Anschreiben oder Sie lassen es einfach weg.

3. Das Schlimmste ist weg

Laut eines Artikels der Wirtschaftswoche sind für die meisten Bewerber die Anschreiben am schlimmsten. Und dies ist auch verständlich:

Der Lebenslauf ist nur eine tabellarische Anordnung von Daten, im Anschreiben muss man dagegen formulieren. Kennen Sie die Angst vor dem weißen Blatt? Diese macht es vielen Bewerbern schwierig, den richtigen Ton zu treffen.

Und überhaupt: Der eine Personaler liebt Bewerber mehr, die viel von sich preisgeben, der nächste Bewerber, die sich verschlossener darstellen. Durch das Wegfallen des Motivationsschreibens können diese Vorlieben nicht mehr in die Auswahl einfließen – das ist gut für Sie.

4. Fokus auf Vorstellungsgespräch

Laut der deutschen Bahn, die dieses Jahr die Bewerbung ohne Anschreiben einführen will, soll der Fokus vermehrt auf das Vorstellungsgespräch verlagert werden. Das heißt, dass die schriftliche Bewerbung im Voraus nur ein kleiner Teil der eigentlichen Bewerbung ist.

Menschen, die sehr selbstbewusst und offen sind, bekommen jetzt mehr Chancen, sich zu beweisen. Früher wurden solche Menschen schon durch das Anschreiben aussortiert – nun zählt das Vorstellungsgespräch.

Damit dies gelingt, müssen sich die Bewerber auch vorbereiten. Viele freuen sich aber darauf, da die Gespräche bewusst meist sehr frei und locker verlaufen.

4 Gründe dagegen
1. Das einzig Kreative fällt weg

Finden Sie das Anschreiben toll? Bald können Sie es nicht mehr schreiben!

Wenn man früher noch beweisen konnte, wie kreativ man ist, zählt heute nur noch ein nüchterner Lebenslauf. Wie langweilig!

2. Der Ersatz kommt bestimmt

Wer weiß, ob dies gutgehen wird. Nur der Lebenslauf als Kriterium für einen guten Bewerber? Bewerbungsexperten reden schon von sogenannten Motivationsfragen. Diese muss der Bewerber dann anstelle des Anschreibens beantworten.

Es ist unsicher, ob dies wahr wird. Und selbst wenn: Finden Sie folgende Frage schwierig, zu beantworten?: Wieso bewerben Sie sich hier?

3. Trend ohne Dauer

Bewerbung ohne Anschreiben – das ist ein neuer Trend, der vielleicht nicht lange hält. Vielen ist die unbewusste Bedeutung des Anschreibens bei der Bewerbung gar nicht bewusst – zumindest unter den Personalern, die dieses lesen.

4. Mehr Bewerbungen – mehr Arbeit – mehr Wettbewerb

Bewerbung ohne Anschreiben, one Klick bewerben, über das Internet bewerben.

Bewerber haben heute sehr viele Möglichkeiten, ihren Bewerbungsvorgang zu verkürzen. Hat das Schreiben einer Bewerbung früher noch mehrere Stunden gedauert, geht dies heute in weniger als  fünf Minuten. Dies führt vor allem dazu, dass auf lange Sicht mehr Bewerbungen eingereicht werden. Somit verschärfen sich die Auswahlkriterien und der Wettbewerb steigt.

Damit brauchen Sie Einzigartigkeiten, die andere nicht besitzen.

Das Anschreiben in Daten

Sie wissen ja, das Anschreiben verliert an Bedeutung. Doch wie beliebt ist es eigentlich?

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Sie sehen, mehr Bewerber mögen das Anschreiben nicht. Auch nur 22% aller Personaler empfinden es als wichtigsten Teil der Bewerbung. Damit wird eine gute Grundlage für die Abschaffung gelegt. Es gibt sogar Unternehmer, die Anschreiben nicht beachten.

Jedoch ist für 71% der Personaler das Anschreiben noch sehr wichtig. Diese Menschen müssten dann von dem neuen System der Bewerbung ohne Anschreiben überzeugt werden, was sicher kein Problem wird. Denn dann profitieren auch sie.

Beispiele von Unternehmen

Ein paar wenige Firmen haben bereits den ersten Schritt gewagt und lassen jetzt nur noch Bewerbungen ohne Anschreiben zu.

Die deutsche Bahn startet ab Herbst 2018 die Reform im Bewerben. Künftig soll es für jeden noch einfacher sein, sich zu bewerben.

Viele andere, kleinere Unternehmen neben der Bahn haben dies ebenfalls gewagt.

Fazit

Die Unternehmen können sich durch die Bewerbung ohne Anschreiben viele Kosten einsparen, die in anderen Bereichen noch wirkungsvoller genutzt werden können.

Aus ihrer Sicht sollten Sie diese Möglichkeit schon nutzen. Allein wegen der Erfahrung, die Sie damit gewinnen.

Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass der Fokus dann auf dem Vorstellungespräch liegt. Deshalb wird hier dann eine umfangreichere Vorbereitung nötig sein.

Keine Angst, das kriegen Sie hin.

Und wenn nicht, empfehle ich ihnen mein super professionelles Bewerbungs E – Book:

In diesem lernen Sie das Allerwichtigste beim Bewerben: Ein gutes Selbstvertrauen sowie Tipps und Tricks zum Vorstellungsgespräch. Und selbstverständlich auch noch mehr.

Übrigens: Bewerbung ohne Foto - Darauf müssen Sie unbedingt achten

Gegen die Kündigung klagen – So gelingt es

Ihnen wurde gekündigt?

Das ist sehr ärgerlich. Wie bezahle ich jetzt meine Kredite, meine Miete? Diese Fragen beschäftigen Menschen in solchen Situationen täglich.

Sie sollten sich, wenn Sie gegen die Kündigung klagen wollen, eine Frage stellen:

Ist die Kündigung überhaupt berechtigt?

Ein Beispiel:

Herr Mustermann arbeitet seit sieben Jahren in einem mittelständischen Betrieb. Nun erhält er eine Kündigung wegen zu hohen Personalkosten. Herr Mustermann weiß nicht, was nun zu tun ist.

Hierbei muss zunächst zwischen den Begriffen „Außerordentliche Kündigung “ und „Ordentliche Kündigung“ unterschieden werden.

In der „Ordentliche[n] Kündigung“  beruft sich der Kündigende auf keinen wichtigen Grund, er muss nun die Kündigungsfrist einhalten.

Eine „Außerordentliche Kündigung“ beschreibt die fristlose Kündigung, die der Kündigende wegen eines „wichtigen Grundes“ einsetzt. In diesem Fall behindert ein „wichtige[r] Grund“ das Arbeitsverhältnis, welches sofort beendet wird. Erfolgt diese Art der Kündigung ohne einen wichtigen Grund, ist die Kündigung unwirksam. Es handelt sich dann trotzdem um eine „Außerordentliche Kündigung“.

Der „wichtige Grund“:

Der „wichtige Grund“ meint, dass der Kündigende durch die weitere Arbeit einen schwerwiegenden Nachteil erhalten wird. Dabei sieht er die damit „Außerordentliche Kündigung“ als letzte Maßnahme an und hat vorher andere Möglichkeiten gut abgewogen. Erst dann ist er zu einer „Außerordentliche[n]  Kündigung“ berechtigt, zumindest sollte er vor diesem Schritt eine Abmahnung verschickt/erhalten haben.

Mögliche Gründe einer außerordentlichen Kündigung:

  • Nichtbeachtung der Arbeitspflicht
  • Betriebsfrieden wird gestört
  • Zerstörung des Vertrauens zwischen den Vertragspartnern (z.B. durch Diebstahl von Dokumenten, die dem Arbeitgeber gehören)

 

Die außerordentliche Kündigung ist immer gut zu überprüfen. Diese Prüfung kann folgende Kriterien umfassen:

  • Ist eine weitere Wiederholung möglich? (Ganz wichtig: Es darf nur außerordentlich gekündigt werden, wenn mit der Kündigung weiteren Nachteilen in der Zukunft vorgesehen wird. Nicht gültig ist die außerordentliche Kündigung bei Strafe für vergangene Taten)
  • Ist das Arbeitsverhältnis davon betroffen? (Handlungen im Privatleben des Arbeitnehmers beeinflussen zum Beispiel das Arbeitsverhältnis selten)
  • In welchem Maß bewegen sich die Verstöße? (z.B. : Liegen Straftaten oder eine einmalige Unpünktlichkeit vor?)
  • Hat der Arbeitnehmer Interessen, die einer Entlassung entgegensprechen?

Wann ist die Kündigung ungültig?

So schnell die Kündigung aufgesetzt ist, so schnell kann Sie wieder unwirksam werden. Es gibt dabei Personen mit besonderem Schutz:

Einer Frau im Mutterschutz darf nicht gekündigt werden. Es ist egal, auf welche Art dies geschieht (ordentlich/außerordentlich).

Sollte der Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Kündigung nichts von der Schwangerschaft gewusst haben, gilt die Kündigung. Jedoch nur, wenn auch zwei Wochen nach Erhalt der Kündigung keine Benachrichtigung erfolgt ist.

Auch Schwerbehinderten darf nicht einfach so gekündigt werden. Bei einer außerordentlichen Kündigung muss die Hauptfürsorgestelle gefragt werden.

Generell: Wenn kein richtiger Grund vorliegt

Die allgemeinen Kündigungsgründe können so aussehen:

  1. Qualifikationsmängel
  2. Vertragsverletzung
  3. Längere Erkrankung

Dabei gibt es noch die „dringenden betrieblichen Erfordernisse“:

Ein Beispiel:

Frau Mustermann arbeitet in einer Nähfabrik. Die Fabrik reduziert nun ihren Nähmaschinenbestand. Deshalb wird ihr gekündigt.

Die wenigen Nähmaschinen reichen nicht für das gesamte Personal aus. Frau Mustermann hätte nun nichts mehr zu nähen. Sie ist nun „überflüssig“.

Der Arbeitgeber darf auf diese Weise kündigen. Er muss begründen können, warum er gerade diesem einen Arbeitnehmer kündigt. Oftmals gibt es nämlich auch andere Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten müssen zuerst in Betracht gezogen werden, denn oberste Priorität hat immer eines:

Die Sicherung des Arbeitsplatzes

Erklärungsfrist und Kündigungsschutzklage bei außerordentlicher Kündigung:

Ich rate ihnen wirklich, die Kündigung auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Es gibt immer noch Kündigungen, die rechtlich völlig unwirksam sind. Näheres dazu finden Sie ebenfalls in diesem Artikel.

Haben Sie ihre Kündigung überprüft? Gut, falls Sie wirklich Bedenken haben, lesen Sie jetzt, wie man gegen eine Kündigung klagt.

Der Arbeitgeber hat zwei Wochen Zeit, dem Arbeitnehmer seine Beweggründe darzulegen. Wenn er dies nicht tut oder der wichtige Grund fehlt, dann ist der Arbeitnehmer zu einer sogenannten Kündigungsschutzklage berechtigt.

Diese kann er bis zu drei Wochen nach Erhalt der Kündigung beim Arbeitsgericht einreichen.

Folgende Punkte, die eine Kündigungsschutzklage enthalten sollte:

  • Anschrift des Arbeitnehmers
  • Anschrift des Arbeitgebers (die der Firma)
  • Anschrift des zuständigen Arbeitsgerichtes
  • Klage
  • Begründung: Warum ist die Kündigung unberechtigt?
  • Kopie der Kündigung

 

Beschäftigungsverbot Schwangerschaft

Was ist ein Beschäftigungsverbot ?

Ein Beschäftigungsverbot regelt, wer wann arbeiten darf. Es bezeichnet das Gegenteil der Arbeitspflicht, die Arbeitspflicht entfällt also.

Wann gilt es ?

Jugendliche haben ein eindeutiges Arbeitsverbot von 7 Uhr bis 20 Uhr. Ausnahmen, wie die Arbeit in Gaststätten, lockern das Verbot ein wenig. Sollte ein bereits 15 Jahre alter Jugendlicher eine Ausbildung beginnen, darf er diese auch schon ab 6 Uhr morgens beginnen. Das kann zum Beispiel in Bäckereien der Fall sein. Jugendliche im Alter von 17 Jahren können ihre Ausbildung in der Konditorei zwei Stunden früher – um 4 Uhr – anfangen. In Krankenhäusern gilt aber auch für Sie ein Beginn ab 6 Uhr.

Kinderarbeit ist immer verboten. Die Arbeiten dürfen körperlich nicht zu schwer sein, da sich Kinder und Jugendliche noch in der Entwicklungsphase befinden.

In seltenen Fällenwird ein Beschäftigungsverbot wegen Straftaten verhängt. Diejenige Person darf dann auf bestimmte Zeit nicht mehr arbeiten.

Das Beschäftigungsverbot während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft herrscht ein Beschäftigungsverbot.

Mütter im Mutterschutz dürfen keine schweren körperlichen Arbeiten verrichten. Auch sind für Sie Arbeitsplätze, an denen mit giftigen Dämpfen oder Ähnlichem gearbeitet wird, verboten. Dagegen sind Büroarbeitsplätze meistens erlaubt, denn hier wird die werdende Mutter keiner größeren, körperlichen Anstrengung ausgesetzt.

Das Wohl des Kindes steht immer an erster Stelle.

 

Arbeitsverhältnis – Ihre Rechte und Pflichten

Ihre Rechte als Arbeitnehmer sind wirklich vielseitig. Dadurch treten immer wieder scheinbar leichte Fragen auf, die doch nicht beantwortet werden können. Hier finden Sie die wichtigsten zusammengefasst.

Darf ich neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit weitere Berufe ausüben?

Frau Mustermann ist Kassiererin in einem Supermarkt. Trotz ihrer Überstunden genügt ihr ihr Gehalt nicht. So beginnt Sie, nebenbei noch in einem anderen, nahegelegenen Supermarkt zu arbeiten. Dieser Supermarkt hat in etwa das gleiche Warensortiment wie der andere Supermarkt.

Das kann vorkommen. Trotz gesetzlicher Regelungen und Zuschüsse ist das Geld bei nicht wenigen Menschen knapp. Ein Ausweg liegt dann oft in einem Zweitjob.

Es ist grundsätzlich erlaubt, neben dem Zeitraum der hauptberuflichen Tätigkeit andere berufliche Tätigkeiten auszuführen. Diese dürfen auch bezahlt werden, sodass ein Zweitjob in erster Linie kein Problem ist.

Ein Problem ist es aber, wenn der obige Fall eintritt. Frau Mustermann arbeitet nebenbei in einem zweiten Supermarkt. Es liegt also zwischen beiden Supermärkten eindeutig Konkurrenz vor – dies ist vertragswidrig. Frau Mustermann ist also gezwungen ihren Zweitjob aufzugeben. Als Alternative wäre es erlaubt z.B. in einer Autowerkstatt zu arbeiten.

Im Zweifel schauen Sie am besten ihren Arbeitsvertrag durch – dort wird eventuell geklärt, ob eine nebenberufliche Beschäftigung ausgeschlossen ist. Oftmals kann ihnen auch ihr Chef helfen.

Es ist dem Chef nur erlaubt, die Nebentätigkeit auszuschließen, wenn sich die Nebentätigkeit negativ auf ihre berufliche Haupttätigkeit ausübt.

Der Schadensfall: Wer bezahlt?

Einmal nicht aufgepasst und schon kostet es richtig Geld. Doch wer muss den Schaden zahlen? In diesem Fall hängt die Beurteilung von der Situation ab.

Allgemein gilt im Arbeitsrecht die Regel, dass eine Verletzung einer vertraglichen Verpflichtung und dem daraus resultierenden Schaden ersetzt werden muss. Es spielt keine Rolle, ob dies fahrlässig oder vorsätzlich geschieht.

Kurz: Was kaputt gemacht wird, muss auch bezahlt werden.

Der Begriff „gefahrgeneigte Arbeit“ schränkt dies aber ein. Bei einer „gefahrgeneigten Arbeit“ kann durch ein Versehen ein großer Schaden entstehen. Wenn Sie demnach in einer solchen Branche arbeiten, haften Sie gegenüber ihrem Arbeitgeber in folgendem Maße:

  • Voll, falls der Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde
  • In Teilen, falls „mittlere Fahrlässigkeit“ vorliegt
  • Überhaupt nicht, falls „leichte Fahrlässigkeit“ vorliegt

Sie sehen, eine an die Situation angepasste Beurteilung  ist für eine gute Klärung notwendig. Dabei lohnt es sich bei nicht eindeutig entscheidbaren Fällen einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen.

Die ewigen Überstunden: Was ist noch im Rahmen?

Wenn Sie plötzlich merken, dass ihr Gehalt nicht ausreicht, um die monatlichen Kredite zu bedienen, können Sie zwei Dinge tun:

Hier geht es nun um die Überstunden. Gesetzlich geregelt ist, dass ihre Arbeitswoche höchstens 48 Arbeitsstunden umfassen darf. Meist ist der Tarifvertrag anders, oft liegt das Arbeitsmaximum in diesem bei 40 Stunden.

Zuerst wäre es einmal klug, zu fragen, ob und wenn wie viel Überstunden überhaupt  bezahlt werden.

Wenn das geklärt ist, dürfen Sie in der Regel mit den Überstunden beginnen. Beschränkt werden Sie dabei nur durch die gesetzliche Obergrenze, diese liegt bei 10 Stunden je Tag. Bedenken Sie dabei bitte immer eines: Wenn Sie nicht auf sich selbst achten, sondern nur arbeiten, um Geld zu verdienen, sollten Sie ihre Strategie wirklich überdenken. Ich rate ihnen dringend dazu, sich ein Buch oder Ebook anzuschaffen, das ihnen erklärt, wie Sie ihre Effizienz steigern können.

Der Mutterschutz: Was steht mir eigentlich zu?

Der Job ist da und kurze Zeit später kommt das Kind. Das kennen viele Mütter, die in dieser Zeit besonderem Schutz unterstehen.

Generell steht das Wohl des Kindes an erster Stelle.

Deshalb sind Jobs, die der Gesundheit des Kindes schaden könnten, für Sie verboten. Dies sind zum Beispiel Tätigkeiten wie Akkordarbeit oder Arbeiten mit hohem Lärmpegel. Seit dem Januar 2018 sind auch Arbeiten verboten, die in bestimmter Zeit erledigt werden müssen. Bei Unsicherheiten erfolgt die sogenannte Gefährdungsbeurteilung. In dieser Zeit der Beurteilung darf dann nicht gearbeitet werden.

Es gilt im Zeitraum von 20 bis 6 Uhr ein Beschäftigungsverbot für schwangere Frauen. Sie dürfen sogar in den letzten sechs Wochen vor der Geburt arbeiten, der Arbeitgeber benötigt hierfür jedoch ihre ausdrückliche Zustimmung. Nach der Geburt herrscht eine weitere Schonfrist von acht Wochen.

Nach der Geburt ist die sogenannte Erziehungzeit oder Elternzeit möglich. Hierbei dürfen Sie nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes eine Auszeit nehmen.

Pflichten/ Rechte Arbeitnehmer kurz zusammengefasst

Arbeitnehmer:

  • schonende Behandlung von Betriebseigentum
  • Verschwiegenheitspflicht (zum Beispiel besondere Rezepturen)
  • Abwerbeverbot
  • Bestechungsgeld darf nicht angenommen werden
  • Der Ruf des Arbeitgebers darf nicht geschädigt werden

Arbeitgeber:

  • Schutz des Arbeitnehmers (zum Beispiel Gesundheit)

 

Solange sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Rahmen des Gesetzes bewegen, sollte die Zusammenarbeit weitestgehend störungsfrei verlaufen.

Bewerben leicht gemacht – Ihre Rechte und Pflichten

Als normaler Bürger müssen Sie eine ganze Menge rechtlicher Dinge beachten. Egal ob Sie einen Verein gründen, oder nur kurz ihre Wohnung vermieten wollen.

Auch beim der Bewerbungungsrecht gibt es einige Klauseln, von denen Sie zumindest einmal gehört haben sollten.

Das Bewerbungsgespräch – Was sage ich und was nicht?

Wenn Sie es dann geschafft haben, ein erstes Vorstellungsgespräch zu vereinbaren, beginnt meist die erste Nervosität. Was ziehe ich an? Wie trete ich auf?

Und:  Welche Fragen werden mir gestellt ?

Im Grunde darf  immer davon ausgegangen werden, dass ihnen einige Routine – Fragen zur Person gestellt werden. Zum Beispiel:  Was sind ihre Stärken/ ihre Schwächen? Darüber hinaus kann es vorkommen, dass Sie plötzlich Angaben zu Hobbies oder Vereinsaktivitäten machen müssen.

Hier müssen Sie nicht antworten!

Der Arbeitgeber darf ihnen nur Fragen stellen, die sich auf ihre zukünftige Tätigkeit beziehen.

Wenn Sie also nach ihrem Vermögensstand oder ähnlichem gefragt werden, steht es dem Arbeitgeber nicht zu, das zu wissen.

Sie dürfen bei der Beantwortung von Fragen jedoch nie falsche Angaben machen. Sollten Sie nämlich eine Zusage zu einem Arbeitsverhältnis erhalten, kann der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung wegen arglistiger Täuschung auflösen. Dies darf er nicht, wenn sich die falschen Antworten auf Fragen beziehen, die den Tätigkeitsbereich verlassen.

Bei Fragen, die auf ihre Fähigkeiten für den neuen Job abzielen, müssen Sie ehrlich sein.

Herr Mustermann bewirbt sich für die Einstellung als Postbote und wird zum Vorstellungsgespräch geladen. Als er gefragt wird, ob er einen gültigen Führerschein besitzt, antwortet er mit Ja, obwohl das nicht der Fall ist.

Auch hier liegt Täuschung vor: Die Frage bezieht sich auf den neuen Tätigkeitsbereich, der Arbeitgeber darf die Frage somit stellen und notfalls das Arbeitsverhältnis auflösen.

Bewerben Sie sich deshalb für einen Job nur, wenn Sie die geforderten Fähigkeiten besitzen.

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Der Arbeitsvertrag: Auch mündlich gültig?
Arbeitsvertrag

 

 

 

Andreas Breitling www.pixabay.com

Nun dürfen Sie beginnen zu arbeiten, Sie haben einen Arbeitsvertrag.

Jedoch ist dieser mündlich abgeschlossen worden. Stehen Sie damit trotzdem bei ihrem Arbeitgeber unter Vertrag?

Es muss eine Einigung vorliegen, damit ein Vertrag  rechtlich gültig ist. Dies gilt auch für den mündlich abgeschlossenen Arbeitsvertrag.

Deshalb: Ja, er ist auch mündlich abgeschlossen gültig (nur bei einer Einigung).

Beachten Sie aber, dass ein mündlich abgeschlossener Arbeitsvertrag meist nur die Einwilligung zum Arbeitsverhältnis und dessen Beginn umfasst.

Sollte es daher zum Streit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommen, kann ein mündlich abgeschlossener Arbeitsvertrag nicht als Beweis dienen.

Arbeitsverträge verfasst man daher lieber schriftlich!

Ein guter Arbeitsvertrag sollte folgende Punkte beinhalten:

  • (Der wichtigste Satz:) Frau/Herr … wird als … eingestellt
  • Arbeitszeit
  • Arbeitsvergütung
  • Beginn des Arbeitsverhältnisses
  • Kündigungsvereinbarung (Wie hat die Kündigung zu erfolgen?)
  • Urlaubsdauer
  • Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld
  • Hierarchie im Betrieb: In welcher Position wird der/die zukünftige Mitarbeiter/in arbeiten?

Wenn zumindest die wichtigsten Punkte in ihrem persönlichen Arbeitsvertrag fehlen, sollten Sie unbedingt mit dem Arbeitgeber reden oder einen Rechtsanwalt zu Rate ziehen.

Die Stellensuche: Werde ich dafür bezahlt?

Es kann durchaus vorkommen, dass Sie einen Job haben, sich aber für einen neuen Job bewerben. Kommt es nun zum Vorstellungsgespräch, welches zumeist in der Arbeitszeit liegt, ist die Frage, wer für die Kosten aufkommt. Immerhin können Sie in dieser Zeit nicht arbeiten.

Sie dürfen darauf bestehen, für den Zeitraum der Vorstellung freigestellt zu werden und weiterhin Lohn zu empfangen. Dies gilt aber nur, wenn ein festes Arbeitsverhältnis vorliegt. Dabei wird ihnen nur der Lohn gezahlt, die Kosten für Anfahrt, etc. müssen Sie tragen.

Falls ihr alter Arbeitgeber Sie dazu aufgefordert hat, das Vorstellungsgespräch zu besuchen, muss er die restlichen Kosten für Anfahrt, etc. bezahlen. Er muss selbst dann der Kostenerstattung einwilligen, wenn das Bewerbungsgespräch nicht in einem neuen Job endet.

Aber Achtung: Sobald ihr jetziger Arbeitgeber der Kostenerstattung schon von Anfang an nicht einwilligt, sind die Kosten von ihnen zu tragen.

FIBAA – Das bedeutet es

fibaa
Was ist Fibaa ?

Fibaa bedeutet übersetzt Foundation for International Business Administration Accreditation. Es ist ein Zertifikat für Fernschulen, welches unter strengen Kriterien vergeben wird.

Generell findet es Verwendung für MBA (Master of Business Administration) Studiengänge.

Jedes Jahr wird ein internationales Ranking der besten Fernschulen vergeben, das die Studienauswahl erleichtern soll.

Wozu ist es gut ?

Das Fibaa Zeichen garantiert, dass alle Studiengänge der Fernschule auf dem neuesten Stand sind. Die Vergabe des begehrten Zertifikates findet durch ein ausgewähltes Expertenteam, bestehend aus Repräsentanten der Wirtschaft wie auch Studenten, statt. Damit wird sichergestellt, dass für die Fibaa Vergabe verschiedene Perspektiven berücksichtigt werden. Als Beispiel hier Studenten und Wirtschaftsvertreter.

Jedoch bekommt eine Fernschule das Siegel nur, wenn Sie zuvor selbständig einen Antrag gestellt hat, der geprüft wird.

Kritik an Fibaa

Das Siegel gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen im Bereich der Fernstudien. Entsprechend bemühen sich die Fernschulen, die Zertifikate zu erhalten. Dies ist jedoch immer mit immensem Kostenaufwand verbunden. Mehrere tausend Euro und ein riesiger Personalaufwand sind die Regel. Des Weiteren werden Dinge überprüft, die normalerweise nicht ausschlaggebend sind.

Deshalb schaffen es viele Fernschulen beim ersten Mal nicht, an das begehrte Siegel heranzukommen.

Nach genau fünf Jahren erfolgt eine sogenannte Re-Akkreditierung: Dann werden Fernschulen, die das Zertifikat bereits erhalten haben, wieder überprüft.

Nutzen für Fernschulen

Im deutschlandweiten Bereich ist Fibaa wenig aussagekräftig. Geht es jedoch in den internationalen Bereich, wird schnell zwischen Schule mit Zertifikat und ohne ausgewählt. Ein solches Zertifikat zu besitzen sorgt vor allem für Bekanntheit und internationale Studenten.

Zuletzt kommt durch das Zertifikat ein sehr hoher Wettbewerb zustande, der für ständige Verbesserungen sorgt. Damit genießen natürlich auch die Studenten neue Vorteile.

Lohnt sich das überhaupt?

In Hinblick auf den großen Aufwand wirft das Siegel natürlich einige Fragen auf. Letztendlich sorgen diese Siegel für Wettbewerb unter den Schulen, der für bessere Qualität sorgen soll. Ob dies dann auch den Studenten zugute kommt, lässt sich leider nur während des Studiums beurteilen.

Es ist auch keine schlechte Wahl, auf eine nicht akkreditierte Schule zu gehen. Denn nur weil das Geld oder das Personal dafür fehlt, muss die Schule nicht schlecht sein.

Andere Akkreditierungen

Natürlich gibt es auch andere Siegel:

  • AACSB
  • AMBA
  • EQUIS
Unseriöse Akkreditierungen

Ja, aufgepasst, auch diese gibt es.

Wie erkenne ich unseriöse Zertifikate?

Generell können Sie ganz einfach herausfinden, welche Akkreditierungen seriös sind, indem Sie auf die Webseite einer akkreditierten Fernschule gehen und alle Siegel durchgehen. Dann sind Sie auf der halbsicheren Seite.

Ganz sichere Seite: Fordern Sie Informationen beim zuständigen Kultusministerium an. So erhalten Sie einen gesamten Überblick über alle Siegel.

Fazit

Nur weil Fibaa eine tolle Akkreditierung ist, müssen Sie nicht unbedingt zu einer solchen Fernschule. Es gibt viele Fernschulen, die ebenso qualifiziert sind und diese Siegel nicht besitzen. Achten Sie deshalb bei der Auswahl darauf.

Fernschulen, die aber Fibaa besitzen, besitzen dieses sicherlich nicht zu unrecht.

Am Besten, Sie vertrauen auf ihre Auswahl und das, was Sie studieren wollen.