Einträge von Lorenz

Arbeitszeugnis selber schreiben: Geniale 1:1 Schreibanleitung!

Möchtest du noch zusätzlich 2 Schreibtipps für dein Arbeitszeugnis?

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Arbeitszeugnis selber schreiben – eigentlich das beste, ihnen als  Arbeitnehmer passieren kann.

Doch Achtung: Wenn 52% aller Bewerber nur wegen einem schlechten Zeugnis bei den Unternehmen durchfallen, müssen Sie genau wissen, wie Sie ihr Zeugnis selber sehr gut schreiben.

Damit ihr Zeugnis so überzeugend wie möglich wird, finden Sie hier eine Anleitung mit den besten Tipps inklusive professioneller Vorlage.

Was ist das Arbeitszeugnis?

In einem Arbeitszeugnis wird bestätigt, dass Sie früher in einem Unternehmen tätig waren. Außerdem beschreibt es ihre früheren Aufgaben und wertet ihre Tätigkeiten. 

Arbeitszeugnisse folgen meist einem bestimmten Aufbau, den Sie beim Selber-Schreiben unbedingt beachten sollten. 

Meist wird das Zeugnis neben Lebenslauf und Anschreiben der Bewerbung beigelegt, wird des Öfteren aber auch nachgereicht.

Außerdem wird zwischem dem einfachen und dem qualifizierten Zeugnis unterschieden.

Wann erhalten Sie es und wozu ist es gut?

Sobald Sie das Unternehmen, in dem Sie arbeiten, verlassen, bekommen Sie ein Arbeitszeugnis.

Sie bekommen es auch, wenn ihnen gekündigt wird. Zumeist wird dieses von ihrem Vorgesetzten geschrieben, da dieser Sie während der Arbeit erlebt hat.

Damit bewertet er ihre Arbeit in seinem Unternehmen.

Viele Arbeitgeber wollen auch einen Blick in das Arbeitszeugnis werfen, um Sie als Bewerber besser einschätzen zu können.

Ein Arbeitszeugnis kann ihnen also durchaus helfen, sich bei ihrem neuen Arbeitgeber Eindruck zu verschaffen.

Zeugnis selber schreiben – Ist das rechtlich erlaubt?

Ja, mit der ausdrücklichen Einverständnis ihres Arbeitgebers ist es erlaubt, das Zeugnis selber zu schreiben. Wichtig ist nur, dass es der Wahrheitspflicht unterliegt.

Soll ich mein Zeugnis also selber schreiben?

Ja! Wenn Sie diese Möglichkeit bekommen, sollten Sie diese nutzen.

Diese Vorteile bekommen Sie durch das Selber-Schreiben

Klar ist: Sie selbst wissen am besten, wie gut Sie arbeiten.

Ob Sie mehr dazu neigen, von ihren eigentlichen Zielen abzukommen oder sehr ehrgeizig an einem Ziel festhalten können.

Und genau das ist der erste Vorteil: Sie selbst bestimmen, was in das Zeugnis kommt. Wichtig ist, dass Sie dabei ehrlich zu sich selbst sind.

Was war wirklich gut? Was hat mein Chef besonders gelobt?

Der zweite Vorteil ist sogar noch besser:

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem großen Konzern.

Der für ihr Zeugnis Zuständige hat Besseres zu tun als ihnen ihr Zeugnis zu schreiben.

Denn schließlich werden Sie das Unternehmen bald verlassen.

Wozu also die Mühe?

Er/Sie wird also ein standarisiertes Zeugnis verfassen – mit den klassischen Textbausteinen.

Damit fallen Sie zumindest nicht negativ auf – positiv aber eher weniger.

Wenn Sie ihr Arbeitszeugnis selbst verfassen, können Sie ihren Schreibstil, etc. einbringen und sind gleich viel freier.

Und das macht sich positiv bemerkbar.

Dieses Video gibt ihnen wichtige Tipps:

Hast du auch Probleme damit, Arbeitszeugnisse zu schreiben oder diese richtig zu lesen?

Das Buch „Arbeitszeugnisse formulieren und entschlüsseln“ von Christian Püttjer und Uwe Schnierda löst diese Probleme für dich.

Durch die 60 Beispielzeugnisse bekommst du ein Gefühl für das Schreiben oder Lesen eines Arbeitszeugnisses.

Außerdem bekommst du mehr als 1200 Formulierungshilfen, falls du dir einmal unsicher bist.

So schreiben Sie ihr Zeugnis –  Die Anleitung

Schritt 1: Machen Sie einen Entwurf vor dem Schreiben

Ganz egal, ob Sie eher strukturiert oder mehr „kreativ “ denken: Beim Schreiben ihres Zeugnisses ist der Aufbau am Wichtigsten.

Viele Bewerber freuen sich so darüber, dass Sie ihr Zeugnis selbst schreiben dürfen, dass Sie einfach losschreiben.

Einfach so. Ohne Plan.

Ein großer Fehler, der viele Zeugnisse schlecht erscheinen lässt – obwohl sie es inhaltlich vielleicht nicht sind.

Wenn Sie diesen Fehler vermeiden wollen, dann machen Sie am besten einen Entwurf eines Skriptes von ihrer Vergangenheit:

Was haben Sie in der Firma gut gemacht? Was waren ihre Aufgabengebiete? Damit können Sie strukturieren.

So haben Sie eine wesentlich bessere Grundlage. Denn mit einem Entwurf können Sie einfach losschreiben.

Und dabei ein hervorragendes Zeugnis erhalten.

Schritt 2: Planen und beachten Sie den Aufbau

Nachdem Sie nun einen Entwurf mit allen Daten haben, ist es wichtig, dass Sie den standarisierten Aufbau eines Arbeitszeugnisses beachten.

Dieser sieht folgendermaßen aus:

Einleitung:

  • Name Arbeitgeber/ Arbeitnehmer
  • Adresse Arbeitgeber/ Arbeitnehmer
  • Ausstellungsdatum

Hauptteil:

  • Dauer der Beschäftigung
  • Art der Beschäftigung
  • Beschreibung der Leistungen des Arbeitnehmers

Schlussteil:

  • Unterschrift Arbeitgeber/ Arbeitnehmer

Die Unterschrift des ehemaligen Arbeitgebers sollte nicht fehlen, sonst könnten Sie sich als perfekten Arbeitnehmer darstellen. Durch seine Unterschrift bestätigt der Arbeitgeber, dass er mit dem Inhalt einverstanden ist.

Bitte tappen Sie nicht die Falle, alle geforderten Daten akribisch niederzuschreiben. Darauf kommt es nicht an. Damit hätten Sie bei einer Firma keine Chance.

Viel zu viele scheitern beim Schreiben mehr an den Formulierungen als am korrekten Aufbau. Sie auch?

Schritt 3: Benutzen Sie die richtigen Formulierungen beim Schreiben

„Unser Mitarbeiter war immer stets freundlich und erledigte alle Aufgaben pflichtgemäß“

Eine schlechterer Satz kann in ihrem Arbeitszeugnis kaum stehen. Das ist ein vielfältig interpretierbarer Satz. Was heißt denn „immer stets freundlich“ ?

Das heißt, dass der Arbeitnehmer einfache Dinge wie „Hallo“ und „Tschüs“ beherrscht.

Toll. So einen Mitarbeiter würde ich sofort einstellen.

Nein.

„Er erledigte alle Aufgaben pflichtgemäß“ – Mehr aber auch nicht.

Hier ein besseres Beispiel

arbeitszeugnis selber schreiben
Gute Formulierungen für das Arbeitszeugnis (Eigenes Bild)

Von 11 auf 41 Wörter!

Lohnt sich nicht? Oh doch! Denn dieses Beispiel verschafft dem Personaler oder Arbeitgeber gleich ein ganz anderes Bild des Bewerbers.

Wenn Sie ein Arbeitszeugnis selber schreiben, können ihnen solch einfache Dinge den Eintritt ins nächste Unternehmen vermasseln. Die meisten Arbeitgeber kennen Sich nämlich damit aus.

Vermeiden Sie deshalb sehr gängige Formulierungen wie diese:

  • Er stand uns mit Rat und Tat zur Seite
  • Sie erledigte ihre Aufgaben pflichtgemäß
  • Pünktlichkeit war für ihn selten ein Problem
  • Herr Mustermann scheidet auf eigenen Wunsch aus unserem Unternehmen aus (das sagt nicht gerade Gutes über das Unternehmen)
  • Er war bemüht, unsere Anforderungen zu erfüllen
  • Ein der Anforderungen entsprechendes Fachwissen war vorhanden
  • Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit

Schritt 4: Zeugnis immer gegenlesen lassen

Laut einer aktuellen Studie scheitern 52% aller Bewerbungen allein am Arbeitszeugnis.

Sicher können Sie sich vorstellen, warum dies so ist. Falsche, zu perfekte Formulierungen, grobe Formfehler und auch Rechtschreibfehler sind nicht gerade erwünscht.

Wenn Sie ihr Arbeitszeugnis schreiben, lesen Sie es bestimmt mehr als nur ein- bis zwei Mal durch.

Schließlich wollen Sie ein fehlerfreies Dokument.

Doch auch in diesem Fall täuscht uns das Gehirn und lässt uns Fehler nach mehrmaligem Lesen nicht mehr erkennen.

Das gegenseitige Prüfen ihres Arbeitszeugnisses hilft oftmals dabei, noch kleine, aber „gefährliche“ Fehler zu finden. Auf dieser Seite finden Sie eine Vorlage für ein Arbeitszeugnis im sehr guten Bereich, das keine Fehler enthält.

Doch ein Arbeitszeugnis selber schreiben zu dürfen ist auch ein großer Aufwand. Viele fragen sich, ob sie das überhaupt können. Denn schließlich dürfen keine Rechtschreib – oder Grammatikfehler darin sein.

Auch darf es nicht zu selbstlobend erscheinen.

Die Lösung lautet daher: Der Rechtsanwalt.

Wie gut ist das?

Tatsächlich kann ihnen der Rechtsanwalt ein rechtlich absolut sicheres Zeugnis erstellen. Auch können Sie dann sichergehen, dass z.B. die Form stimmt.

Doch kann ihr Rechtsanwalt ihre Arbeit beurteilen? Genau das ist der Punkt: Entweder ihr Arbeitgeber oder Sie – sonst weiß niemand genau, wie gut Sie arbeiten.

Deshalb: Schreiben Sie ihr Zeugnis immer selbst!

Wenn es geht – immer.

Doch Sie können den Rechtsanwalt trotzdem nutzen. Schicken Sie einfach ihr fertiges Zeugnis an ihn und lassen es korrekturlesen.

Das wird auch Kosten sparen – ohne die Qualität zu vernachlässigen!

Das perfekte Zeugnis schreiben – ein gutes Ziel?

So. Sie dürfen ihr Arbeitszeugnis jetzt selber schreiben. Herzlichen Glückwunsch. Da wollen Sie doch gleich beeindrucken.

Ein möglichst tolles Zeugnis schreiben. Perfekt wirken.

Achtung: Es gibt kein perfektes Zeugnis! Wenn Sie ihr Zeugnis schreiben, dürfen Sie sich keiner Norm anpassen.

Das bedeutete nämlich ihr Wunsch nach Perfektion. Wollen Sie überzeugen, müssen Sie einfach schreiben. Mehr nicht.

Das Wichtigste dieses Artikels ist in dieser Infografik zusammengefasst:

zeugnis selber schreiben

Arbeitszeugnis selber schreiben – Lohnt sich das noch?

Diese Frage ist durchaus berechtigt. Unsere Wirtschaft wird zunehmend digitalisiert, es ist bereits möglich, sich etwa digital zu bewerben.

In den heutigen Zeiten kann sich jeder Mensch so präsentieren, wie er möchte. Hinter Social Accounts stecken oft ganz andere Personen, als sie vorgeben zu sein.

Auch die Arbeitgeber wissen das: In vielen Vorstellungsgesprächen werden Sie nicht nach Zeugnissen gefragt.

Im Gegenteil:

Was zählen ihre damaligen Leistungen, wenn Sie diese jetzt nicht mehr erbringen können?

Für viele Arbeitgeber muss sich der Bewerber/Mitarbeiter erst beweisen.

Arbeitszeugnis selber schreiben – in diesem Fall eine sehr gute Idee!

Es ist etwas, das ihre Arbeit bescheinigt.

Sie haben somit einen offiziellen Beweis für ihre Arbeit.

Des Weiteren kann der Arbeitgeber Sie sehr gut einschätzen:

Klar, die Gegenwart zählt, doch Sie wählen als Arbeitgeber doch lieber einen qualifizierten Bewerber als einen unerfahrenen, schlechten?

Oder doch nicht?

Im Grunde genommen ist es eine „Gratwanderung“: Sie können sich darstellen, wie Sie wollen. Die Frage ist, ob Sie dies dann beim persönlichen Treffen unter Beweis stellen können.

Deshalb:

Wenn Sie ehrlich sind (und alle obigen Tipps zum Verfassen beachten) stellt es einen großen Vorteil für beide Parteien dar.

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17 ungewöhnliche, aber funktionierende Bewerbungstipps

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In diesem Artikel finden Sie die 17 besten Bewerbungstipps für die Bewerbung an sich und für das Vorstellungsgespräch, die den Erfolg ihrer Bewerbung sofort steigern (vorausgesetzt Sie wenden diese an).

Viel Spaß beim Lesen!

Bewerbungstipps für Bewerbungsdokumente

 

Tipp 1: Ihr Bewerbungsfoto ist nicht unnötig!

Auch wenn die Bewerbung ohne Foto bei einigen Firmen akzeptiert wird, sollten Sie trotzdem ihr Foto benutzen.

Das Bewerbungsfoto steigert nachweislich ihren Erfolg bei der Bewerbung.

Warum ist das Foto doch wichtig?

Fotos wecken Emotionen – so auch bei den Personalern.

Wenn ihre Bewerbung ein Bewerbungsfoto enthält, wirkt diese sofort offener und sympathischer.

Vorausgesetzt, Sie verwenden ein gutes Foto, haben Sie bessere Jobchancen.

Tipp 2: Verschicken Sie ihre Bewerbung immer dienstags!

Dienstag ist der beste Tag, um Bewerbungen zu verschicken.

Viele Menschen sind zu dieser Zeit stressfrei und aufnahmefähig.

Denn der Montag, an dem sich viele Mails angehäuft haben, ist vorbei.

Trotzdem steht die Woche noch am Anfang, sodass meist nicht viel abzuarbeiten ist.

Das können Sie sich zunutze machen!

Tipp 3: Benutzen Sie nie diese 10 Wörter in der Bewerbung [außer Sie wollen eine Absage]

Diese 10 Wörter können ihnen ihren gesamten Erfolg mit ihrer Bewerbung zunichte machen – selbst wenn diese noch so gut geschrieben ist!

Tipp 4: Nutzen Sie einen Cliffhanger für ihr Anschreiben

Dieser Trick ist sehr unbekannt, aber ein echter Erfolgsgarant.

Mit diesem Satz wird jeder ihr Anschreiben lesen  –  und zwar bis zum Schluss!

Gute Romane enden oft mitten in der Handlung. Logisch, dass Sie den weiteren Verlauf kennen möchten.

Wenn Sie jetzt einen Cliffhanger am Anfang des Anschreibens benutzen, machen Sie den Leser neugierig. 

Dieser Trick sorgt für Interesse und verschafft ihnen obendrein noch Sympathiepunkte!

 

Tipp 5: Erlauben Sie sich niemals diese 7 Fehler in ihrem Lebenslauf

Bei der Bewerbung kann man ja einiges falsch machen, wobei nicht jeder Fehler sofort auf die Goldwaage gelegt wird.

Diese 7 Fehler dürfen Sie sich im Lebenslauf aber auf keinen Fall erlauben – sonst ist es aus mit ihrem Traum vom neuen Job!

 

Tipp 6: Nutzen Sie die Kunst des Weglassens beim Bewerbungsfoto

Da ein Anhänger, hier ein Ring: Manche Bewerber wirken nicht wie seriöse Jobanwärter. „Lassen Sie weg!“, dazu rät das Portal Starmazing.

Klare Fotos wirken besser als Fotos mit Bewerbern, die sich nicht entscheiden können.

Personaler könnten im schlimmsten Fall mangelnde Entscheidungsfähigkeit attestieren.

 

Tipp 7: Zeigen Sie Leistungsmotivation

Leistungsmotivation darf nicht erst im Vorstellungsgespräch gezeigt werden.

Sie sollten diese schon in der Bewerbung zeigen – und zwar auf ehrliche Art und Weise.

 

Tipp 8: Damit machen Sie im Lebenslauf Eindruck

„Sei nicht bescheiden!“ – dieser Tipp kann ihnen an der richtigen Stelle im Lebenslauf sogar nutzen. Im Artikel erfahren Sie dies und viele weiter Bewerbungstipps für den Lebenslauf.

 

Tipp 9: Verzichten Sie nicht auf Teile des Gehalts

Das hört sich seltsam an, aber es gibt tatsächlich Bewerber, die bereit sind, ein geringeres Gehalt zu bekommen – als „Lockmittel“ für den Arbeitgeber.

Kaum Qualifikationen, keine Eignung für die Stelle – Wie könnte der Bewerber trotzdem den Job bekommen?

Richtig, er versucht, sich über Geld beliebt zu machen. Über Geld, das er nicht bekommt.

Nur herrscht neben Mitarbeiterbudgets auch ein gewisser Qualitätsanspruch in Firmen.

Welche Firma will Mitarbeiter, die sich nicht bewusst sind, was sie wert sind?

Oder noch schlimmer: Mitarbeiter, die wahrscheinlich nicht für die Stelle geeignet sind?

Kein Unternehmen will das.

Sparen Sie nicht an dieser Stelle. Es wird sich nicht in Form eines Vorteiles für Sie auszahlen.

 

Tipp 10: Denken Sie über die richtige Einleitung nach

Falsche Einleitung in der Bewerbung, das war es. Hier dürfen Sie niemals sparen. Lesen Sie nach, wie Sie ihre Einleitung richtig schreiben.

 

Tipp 11: Lassen Sie die Angabe „Familienstand“ weg

Es gibt Dinge, die im Laufe der Zeit veralten.

So auch der Familienstand, den Sie in ihrer Bewerbung nicht mehr nennen sollten.

Früher war diese Angabe durchaus beliebt. Tatsächlich verschafft ihnen dies aber sehr viele Nachteile.

>In diesem Artikel erzähle ich mehr dazu<

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Bewerbungstipps für das Vorstellungsgespräch

 

Tipp 12: Bedanken Sie sich für das Vorstellungsgespräch [und zwar richtig]

„Das Vorstellungsgespräch scheint gut verlaufen zu sein, dann warte ich jetzt einmal ab.“ Dass sollten Sie auf keinen Fall tun! Nach dem Gespräch ist es wichtig, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das machen Sie am besten mit einem gut vorbereiteten Dankesschreiben.

Tipp 13: Bewerber, macht euch nackig!

Viel zu viele Bewerber meinen, sie müssten sich von ihrer besten Seite präsentieren – und nicht nur das: Sie lügen, um besser da stehen zu können.

Es gibt drei Gründe [+ Vorteile], warum so etwas besser ist, als sich gegenseitig anzulügen.

Tipp 14: Stellen Sie genügend Fragen – und zwar die Richtigen!

Fragen bringen Sie immer weiter.

Wichtig ist aber nicht nur, dass Sie diese häufig stellen, sondern auch mit die richtigen Fragen für das Vorstellungsgespräch vorbereiten.

Wenn Sie nur Fragen vorbereiten, um Fragen haben, dann haben Sie damit keinen Erfolg!

Tipp 15: Kennen Sie die Antwort auf die Frage: „Was ist ihre größte Schwäche?“

Fragen im Vorstellungsgespräch sind manchmal sehr überraschend.

Es ist gut, wenn Sie einige häufige Fragen kennen – und die Antwort darauf, wie auf die Frage nach ihren Schwächen.

Tipp 16: Punkten Sie mit ihrer Sitzhaltung

Ein ungewöhnlicher Tipp – aber er zeigt, dass auch Details wichtig sind.

Wirkt es vertrauenswürdig, einem zusammengesunkenen Bewerber gegenüber zu sitzen?

Nein, es wirkt eher befremdlich.

Ebenso ist es ungewöhnlich, stocksteif im Stuhl zu sitzen.

Einem solchen Bewerber fehlt es vielleicht an Flexibilität.

Auch hier ist es wichtig, authentisch zu sein. Vielleicht können Sie sich an ihren Gegenüber orientieren und sich an dessen Haltung anpassen.

Tipp 17: Verraten Sie ihr aktuelles Gehalt nicht

Es gibt Fragen im Vorstellungsgespräch, die zuweilen zu weit gehen.

So sollten Sie aus taktischen Gründen nicht gleich beim ersten Gespräch dem Arbeitgeber ihr aktuelles Gehalt verraten.

Sollten Sie das tun, haben Sie keinerlei Spielraum bei der späteren Gehaltsverhandlung.

Diese könnte in etwa so ablaufen:

Chef:  „Sie wollen mehr Gehalt? Schauen Sie, Sie haben in ihrer vorherigen Firma genau X€ verdient, mehr gebe ich auch nicht. Wollen Sie mehr, müssen Sie zeigen, dass Sie sich in dieser Zeit weiterentwickelt haben!“

Das wäre sehr, sehr schade für Sie.

Fertig mit den Bewerbungstipps?

Welcher Bewerbungstipp hat ihnen am besten gefallen?

Haben Sie schon einmal einen davon erfolgreich angewendet oder einen komplett neuen Tipp, den wir hier noch aufnehmen sollen?

Lassen Sie einen kurzen Kommentar da!

Jeder Kommentar wird beantwortet!

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Inhaltsverzeichnis

In dieser kompletten Anleitung werden Sie jetzt exakt erfahren, wie man eine Bewerbung schreibt.

Danach werden Sie keine Probleme mehr mit dem Schreiben ihrer Bewerbung haben.

Weil Sie nach dem Lesen dieses Artikels wissen, wie Sie:

  • gute Stellensuche betreiben
  • einen überzeugenden Lebenslauf entwerfen
  • ein starkes Anschreiben schreiben
  • eine Bewerbung per Email schreiben

und wie Sie sich garantiert von den geschätzt 94% anderen Bewerbern abheben :)

Lassen Sie uns beginnen… 

 

Gute Stellensuche spart Arbeit beim Schreiben

Bevor Sie mit ihrem Bewerbungsschreiben loslegen, müssen Sie erst einmal genau wissen, auf welchen Job Sie sich bewerben wollen.

Dazu ist eine umfassende Recherche notwendig.

Erst danach können Sie sich nach geeigneten Jobangeboten umsehen.

Wichtig ist dabei, genau zu suchen.

Denn oftmals sind nicht die größten Angebote von den besten Unternehmen und so gibt es ebenfalls Firmen, die hervorragende Jobs anbieten, dies aber nicht herausstellen.

Für eine gute Recherche sollten Sie möglichst viele Kanäle nutzen. Dazu gehören z.B. folgende Möglichkeiten:

Schauen Sie einmal: Diese Grafik zeigt ihnen, mit welchen Medien Bewerber derzeit ihre Jobs finden:

Bewerbung schreiben - Mögliche Wege zum Job

Interessant ist, dass die Hälfte aller Bewerber mittlerweile über Stellenangebote im Internet an ihren Job gelangt.

Doch trotz dem Internet sind persönliche Kontakte nicht zu unterschätzen.

Hier herrscht bereits ein Vertrauensverhältnis und jede Person kennt die andere.

Dadurch ist ein passendes Angebot schnell gefunden, besonders wenn der Freund Unternehmer ist und Angestellte sucht.

Sorgen Sie also dafür, dass Sie möglichst viele Medien nutzen, um an interessante Stellenanzeigen zu kommen.

Dadurch geben Sie sich selbst auch die Freiheit, zwischen vielen guten Angeboten wählen zu können.

Wenn Sie planen, sich mit einer Initiativbewerbung zu bewerben, dann brauchen Sie keine klassische Stellensuche zu betreiben.

Nun haben Sie Stellenanzeigen durchsucht, Freunde nach Jobs befragt und schließlich eine passende (oder mehrere) Stelle/n gefunden:

Jetzt geht es an das Schreiben der Bewerbung.

Wie schreibt man nun eine Bewerbung?

Eine Bewerbung zu schreiben, ist einfacher, als Sie es jetzt vielleicht glauben – wenn Sie wissen, was zu tun ist.

Wichtig ist, dass Sie nicht einfach „drauflosschreiben“.

In diesem Fall hätten Sie keinerlei Chancen auf ihren Job.

Deshalb ist dieser Teil des Artikels in fünf einfache Schritte unterteilt, denen Sie nur zu folgen brauchen.

Legen wir los!

Schritt 1: Was sind ihre Ziele?

Das ist der wichtigste Schritt.

Wenn Sie nicht wissen, was Sie wollen, brauchen Sie hier nicht weiterlesen.

Mit Ziel ist nicht nur gemeint, in welche berufliche Richtung sie wollen (das sollten Sie bereits wissen), sondern welches Ziel Sie konkret mit ihrer Bewerbung anstreben.

Denn ohne diesen Schritt können Sie nicht definieren, wie Sie das erreichen wollen. Überlegen Sie sich, wofür ihre Bewerbung gedacht ist.

Noch nicht klar, was gemeint ist? Kein Problem.

Sie wissen ja schon, welchen Beruf Sie ergreifen wollen. Das ist eine ungefähre Richtung – doch noch kein richtiges Ziel.

Damit ihre Bewerbung erfolgreich wird, müssen Sie klare Ziele definieren.

Was will ich mit meiner Bewerbung?

Will ich z.B.

  1. Geld und ein höheres Gehalt oder
  2. Schnellstmöglich einen Job ?

Zwischen diesen beiden Punkten besteht ein großer Unterschied.

In Punkt eins verdient der Bewerber derzeit vielleicht mäßig befriedigend und möchte mehr verdienen.

In Punkt zwei geht es nicht um Gehalt oder Faktoren wie nette Kollegen am Arbeitsplatz, nein, der Bewerber möchte so bald wie möglich einen Job.

Ein riesiger Unterschied. Wenn Sie für sich ihre Ziele notiert haben, dann können Sie ihre Bewerbung schreiben. Nicht davor.

Oder schauen Sie sich das an: Es macht ebenfalls einen Unterschied, auf was Sie sich bewerben wollen:

  • Bewerbung um eine Ausbildung

Hier geht es darum, eine ernstzunehmende Qualifizierung in einem Bereich zu absolvieren. Dabei gehen Sie eine längere Bindung mit einer Firma ein.

  • Bewerbung um ein Praktikum

In dieser Situation benötigen Sie einfach Berufserfahrung, möglicherweise um heauszufinden, welcher Job zu ihnen passen könnte (Anleitung zur Bewerbung um einen Praktikumsplatz + Vorlage).

Wahrscheinlich fragen Sie sich jetzt:

„Solche Ziele wirken sich doch nicht darauf aus, wie man eine Bewerbung schreibt.

Ich kann doch nicht in der Bewerbung schreiben: „Der Grund für meine Bewerbung ist, ich brauche Geld. Und zwar dringend.“ „

Klar, ein solcher Bewerber ist bestimmt nicht die erste Wahl :)

Trotzdem sind solche konkreten Ziele wichtig: Obwohl Sie die eigentliche Bewerbung nicht direkt beeinflussen, wissen Sie, worauf Sie hinaus wollen.

Und dadurch passen Sie ihren persönlichen Bewerbungsprozess diesen Zielen an.

Bitte. Umsetzen.

Schritt 2: Zusammentragen ihrer Daten

Nun kennen Sie ihre Ziele. Jetzt sammeln und strukturieren Sie alle Daten, die Sie für ihre Bewerbung und das Umsetzen der Ziele benötigen.

In ihrem Leben hat sich beruflich bestimmt viel ereignet.

Arbeitsplatzwechsel, Praktika oder Weiterbildungen…

Nun gilt es, genau diese Dinge zusammenzutragen und schon einmal vorab auszuwählen, was davon für ein Unternehmen relevant sein könnte.

Bei der Auswahl ist es wichtig, dass Sie folgende drei Standpunkte beachten:

1. Was können Sie generell an Informationen über ihre Berufslaufbahn sammeln?

2. Welche Daten sind generell wichtig für ein Unternehmen?

3. Welche Daten sind genau für dieses Unternehmen wichtig?

Für das Auswählen der Informationen, die für ein Unternehmen relevant sind, werden Sie ein wenig länger brauchen.

Am schnellsten geht es, wenn Sie sich intensiv mit dem Unternehmen auseinandersetzen und die Stellenanzeige genau studieren.

Wichtig ist z.B., dass Sie bedenken, welche Fähigkeiten Sie für ein Unternehmen generell mitbringen und welche das Unternehmen genau fordert.

Wenn Sie diese drei Schritte absolviert haben, geht es darum, die ausgewählten Daten zu strukturieren.

Dies können Sie beispielsweise nach Jahren oder nach den Arbeitsstellen in Unternehmen, in denen Sie tätig waren, machen.

Möglicherweise besitzen Sie nicht alle Kompetenzen, müssen also noch z.B. eine Weiterbildung absolvieren, bevor Sie die Bewerbung schreiben.

Schritt 3: Wählen Sie die Form der Bewerbung

Sie haben nun ihre Ziele definiert und ihre Daten gesammelt, also die Grundlage für ihre Bewerbung erstellt.

Damit ist ein großer Teil der Arbeit bereits erledigt (Glückwunsch!).

Ab jetzt müssen Sie sich entscheiden, in welcher Form Sie ihre Bewerbung schreiben und versenden.

Dabei können Sie grundsätzlich zwischen der Online – Bewerbung und der Papier – Bewerbung wählen.

Mittlerweile bieten es mehr und mehr Unternehmen an, Bewerbungen online einzureichen.

In welcher Form schreibt man die Bewerbung am besten?

Dazu hier eine kleine Umfrage.

Bei dieser wurden 1500 Personaler nach ihren Vorlieben zum Format der Bewerbung befragt – und schauen Sie einmal, was dabei herauskam:

Die Online – Bewerbung wird genauso oft gewünscht wie die Papier – Bewerbung!

Das heißt für Sie konkret: Aus keiner Bewerbungsform resultieren für Sie Nachteile.

Natürlich kann es sein, dass Sie bei einem kleinen, traditionellen Familienbetrieb keine andere Wahl haben, als eine schriftliche Bewerbung einzureichen – auch wenn Sie das nicht wollen.

Aber bei einem Großteil der Unternehmen trifft die obige Umfrage zu.

Wie wählen Sie nun die für Sie beste Form?

Wenn in der Stellenanzeige keine Angabe zur Form gemacht wurde, schreiben Sie ihre Bewerbung als Papierbewerbung.

Wenn ausdrücklich die Email – Bewerbung erwünscht ist, versenden Sie ihre Dokumente per Email.

Haben Sie sich schon entschieden?

Bitte machen Sie das jetzt, denn ohne das können Sie nicht weiterarbeiten…

Je nach dem, wie Sie jetzt gewählt haben, finden Sie nachfolgendend zwei Anleitungen für beide Bewerbungsarten.

1. Möglichkeit: Wie schreibe ich eine Bewerbung per Email?

Sie haben es gesehen, mittlerweile können Sie sich auch per Email bewerben.

So einfach ihnen die Email – Bewerbung nun erscheinen mag, auch hier sind Fehler möglich. Deshalb ist gute Planung wichtig.

Schließlich können Sie ihre Bewerbung nicht einfach auf diese Art verschicken:

wie schreibt man eine bewerbung per email - beispiel - schlecht

Dieser Bewerber macht nahezu alles falsch, was er falsch machen könnte.

Naja, bis auf das Nennen einer Anrede…

Bei einer Email – Bewerbung gehen Sie zunächst genauso vor, wie bei einer klassischen Bewerbung.

Neben einem persönlichen Anschreiben legen Sie weiterhin folgende Anlagen bereit:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf

Das Deckblatt fällt online weg. Wichtig ist, dass Sie alle Anlagen in ein einziges Dokument packen. 

Zu viele Bewerber meinen, selbst das Bewerbungsfoto müsste in eine einzelne Datei. Dies erzeugt nur Arbeit bei den Unternehmen und zudem einen schlechten Eindruck. Wie schreiben Sie jetzt ihre Email überzeugend?

Email richtig schreiben

Was entscheidet darüber, ob Sie Emails öffnen oder einfach löschen?

Richtig, der Absender und der Betreff.

Kein Mensch, auch kein Personaler :), öffnet eine Mail mit dem Absender „asterixderhinkelstein437@web.de“.

Seriosität ist hier nicht zu erwarten.

Auch der Betreff entscheidet über ihren Erfolg. Beim Betreff können Sie jedoch kreativ sein.

Schließlich wollen Sie, dass ihre Email geöffnet wird. Einen Betreff wie „Rückmeldung zu ihrer Stellenanzeige ID 245324“ interessiert niemanden.

Die ID können Sie in der Mail nennen. Wie sieht ein guter Betreff aus? Ein interessanter Titel ist z.B. : „Empfehlung“. Nicht interessant? Sehr wohl! Dieser Betreff klingt seriös und nüchtern.

Er wird garantiert geöffnet und wird nicht mit nerviger Werbung assoziiert.

Schauen Sie einmal: Newsletter2go, ein Anbieter für Email – CRM, hat eine Studie verfasst, bei der 12.000 Emails analysiert wurden. Das Ergebnis?

Öffnungsraten E-Mail Betreffe - Newsletter2Go

Quelle: newsletter2go.com

(Leider sieht man hier die x – Achse nicht – diese stellt die Länge der Betreffzeilen, nach rechts ansteigend, dar) Je kürzer die Betreffzeile war, desto größer die Öffnungsrate.

Vielleicht erklärt sich ihnen nun auch, warum der Betreff „Empfehlung“ gar nicht einmal so schlecht ist (Anmerkung: Benutzen Sie noch das Wort „Bewerbung“ im Betreff. Dann kann ihre Mail später zugeordnet werden).

Achten Sie beim Betreff auf Seriosität, aber versuchen Sie die Betreffzeile so interessant wie möglich zu gestalten. 

Wie soll nun der Inhalt meiner Mail aussehen? 

Im Inhalt sollten Sie natürlich Nüchternheit wahren. 

Die Email beginnt mit einer persönlichen Anrede (Namen des Adressaten) und endet mit ihrem Namen sowie ihren Adressdaten. 

Dazwischen beschreiben Sie kurz ihr Anliegen, nehmen Bezug zu der Stellenanzeige und verweisen auf den Anhang. 

Damit haben Sie eine gute Email verfasst. Mehr will der Firmenvertreter in diesem Fall auch nicht lesen. 

Am besten lesen Sie jetzt trotzdem weiter, damit Sie wissen, wie Sie ihr Anschreiben formulieren und den Lebenslauf gestalten sollen.

 

2. Möglichkeit: Die schriftliche Bewerbung

Bei der Papierbewerbung brauchen Sie mehr Bestandteile als online. Eine Bewerbungsmappe besteht generell aus folgenden Bestandteilen:

Wie schreibt man jetzt eine Bewerbung?

Dazu müssen Sie genau wissen, wie Sie den jeweiligen Teil der Bewerbung inhaltlich gestalten sollen.

Bevor Sie jetzt weiterlesen: Jetzt kommt der Punkt, an dem viele Bewerber scheitern.

Ohne diesen dürfen Sie nicht loslegen.

Schauen wir uns diesen einmal an.

Das oberste Ziel ihres Bewerbungsschreibens

ist das Vorstellungsgespräch. Logisch?

Nein, leider nicht für jeden Bewerber.

Wenn Anschreiben, Lebenslauf etc. verfasst und versendet sind, hört für viele die Arbeit auf.

Schließlich muss nun der Arbeitgeber entscheiden, wer in die nähere Auswahl gelangt. Und das dauert.

Doch müssen Sie sich eine Frage stellen:

Wollen Sie es bequem und geben Sie sich damit zufrieden, dass ihre Bewerbung geschrieben und versendet ist?

Dann haben Sie wahrscheinlich einen Fehler gemacht:

Sie haben ihre Bewerbung geschrieben, um Sie geschrieben zu haben.

Um fertig zu werden.

Damit haben Sie zu 99,9% eines vergessen: Ihr Ziel ist das Vorstellungsgespräch.

Nur dort können Sie vollkommen überzeugen. Bedenken Sie das unbedingt.

Der Aufbau der Bewerbung

Eine Bewerbung besteht aus diesen verschiedenen Bestandteilen:

Deckblatt

Auf dem Deckblatt nennen Sie ihren Namen, die Stelle, auf die Sie sich bewerben und ihre Adresse bzw. die des Unternehmens. Es erfüllt eine ganz einfache Funktion: die Bewerbung abzudecken. Damit wird diese erst zu einem „richtigen“ Dokument.

Lebenslauf

Im Lebenslauf stellen Sie ihre berufliche Karriere dar.

D.h.: Bei welchen Unternehmen waren Sie bereits tätig? Wo haben Sie studiert und mit welchem Abschluss haben Sie abgeschlossen? Des Weiteren nennen Sie ihre Qualifikationen und gegebenenfalls ihre Hobbies.

Wichtig ist dabei immer abzuwägen, welche Informationen für die Firma von Nutzen sind.

Oftmals besitzen Bewerber nennenswerte Qualifikationen, die aber für das Unternehmen nicht relevant sind.

In diesem Fall werden diese Dokumente in die Anlagen verschoben. Eines ist sehr wichtig: Der Lebenslauf soll kurz sein. 

Auch hier muss er dem Personalverantwortlichen weiterhelfen. Und dies gelingt nur, wenn das für ihn wichtigste umrissen wird. 

Übrigens: Angaben wie der Familienstand sind im Lebenslauf nicht mehr nötig und schaden ihren Chancen sogar eher. 

Immer mehr etabliert sich übrigens eine andere Form des Lebenslaufes in Deutschland: der Resume. 

Bei diesem werden nicht einfach alle Qualifikationen aufgelistet, sondern es wird auf die Ergebnisse eingegangen, die der Bewerber  erzielt hat. Diese Art des Lebenslaufs ist für Firmen sehr interessant, da sie einen direkten Nutzen daraus ziehen können.

Anschreiben

Das Anschreiben ist der kreativste Teil der Bewerbung.

Im Anschreiben schreiben Sie die Vertreter der Firma an – doch wie geht das genau? Sie nennen den Firmenvertreter mit Namen, beenden das Anschreiben mit ihrer Unterschrift und hinterlassen außerdem ihre Kontaktdaten. Also:

  • Wohnort
  • (derzeitige Firmenadresse)
  • Telefonnummer
  • Emailadresse

Gehen Sie im Text auf ihre Stärken und Schwächen ein und verbinden Sie diese mit den Anforderungen des Unternehmens. Generell gilt für das Anschreiben folgendes:

Das Wichtigste im Anschreiben: Seien Sie individuell!

Sie sollten sich vor dem Schreiben über das Unternehmen informiert haben und dieses „Wissen“ vielleicht an der ein oder anderen Stelle einfließen lassen. Wie das geht bleibt ihnen überlassen – hier gibt es unzählige Möglichkeiten. 

Versuchen Sie dabei unbedingt, mit diesem Wissen einen Bezug zum Unternehmen herzustellen. Dieser muss nicht unbedingt sehr direkt sein. 

Also z.B.: „Ihr Unternehmen wurde im selben Jahr gegründet, in welchem mein Urgroßvater geboren ist.“ Das ist plump und obendrein einfallslos. Bitte nicht übernehmen. Es ist besser, wenn Sie diesen raffiniert einbauen, das beeindruckt.

Folgenden Tipp sollten Sie beim Schreiben unbedingt beachten:

Achten Sie auf die Schnittmenge im Anschreiben

Wie bitte? Was ist denn die Schnittmenge?

Nicht abschalten, das ist wichtig.

Die Schnittmenge bezeichnet in diesem Fall den überschneidenden Bereich zwischen den Anforderungen der Firma und ihren Kompetenzen.

Schnittmenge im anschreiben - wie bewerbung schreiben

Je größer diese ist, desto geeigneter sind Sie für das Unternehmen.

Natürlich sind auch noch andere Dinge für die Personalauswahl wichtig. Aber damit haben Sie bereits eine gute Grundlage.

Ihre ideale Schnittmenge wäre keine Schnittmenge mehr, sondern zu 100% Übereinstimmung.

Also so:

ideale Schnittmenge in bewerbungsschreiben

In diesem Fall müssten Sie sich wirklich sehr schlecht präsentieren, um vom Unternehmen nicht genommen zu werden :)

Was wäre, wenn Sie jetzt gezielt diese Schnittmenge vergrößern und im Anschreiben zeigen könnten?

Das wäre gut, oder?

Um herauszufinden, welche Bedingungen oder Wünsche die Firma stellt, können Sie die Stellenangebote lesen oder einfach mit einem Vertreter des Unternehmens sprechen.

Dies ist meist der bessere Weg, weil Sie damit das Unternehmen schneller und besser kennenlernen, schon bevor es überhaupt zum Vorstellungsgespräch kommt.

Wenn Sie ihr Anschreiben nun schreiben wollen und merken, dass ihnen keine Idee kommt, dann machen Sie einfach Folgendes:

Beginnen Sie zu schreiben. Egal welche Qualität dabei herauskommt, das Anfangen zählt.

Mit großer Wahrscheinlichkeit können Sie diesen „Entwurf“ schon als ihr fertiges Anschreiben nehmen.

Denn im Anschreiben geht es nicht darum, möglichst geplant und vorgegeben zu schreiben.

Sie müssen mehr ihren persönlichen Schreibstil, ihre Art hervorheben.

Und dazu gibt es noch einen sehr unbekannten, aber wirkungsvollen Trick:

Der Cliffhanger im Anschreiben

Schauen Sie dafür einmal die folgenden Texte an:

Anschreiben

und dieser…

Welcher weckt ihr Interesse mehr?

Natürlich der zweite. Hier habe ich dazu noch ein Video, in dem ich die Methode dafür genauer erkläre:

Zum ersten ist nicht sehr viel zu sagen: das ist der Standardsatz aus dem Anschreiben, den Sie besser nicht verwenden sollten.

Stellen Sie sich vor, Sie würden den zweiten Satz an erster Stelle im Anschreiben nennen.

Die Resonanz darauf wäre eine ganz andere als beim ersten. Weitaus positiver.

Warum?

Das ist wie mit einer guten Geschichte, bei der Sie nicht aufhören können, zu lesen. Weil der ganze Text mit Sätzen dieser Art präpariert ist, die zum Weiterlesen animieren.

Nutzen Sie diesen Bonus – Trick unbedingt für ihr Anschreiben! Wichtig ist auch die richtige Einleitung. Dazu dieses Video:

Schritt 4: Korrekturlesen der Unterlagen

Sie sind nun fertig. Die Bewerbung ist geschrieben – doch halt: Nun gilt es, noch einmal alle Unterlagen genau auf Fehler zu prüfen.

Das ist ein sehr wichtiger Schritt.

Weil Sie selbst wahrscheinlich sehr um die Fehlerfreiheit ihrer Bewerbung bemüht sind, bemerken Sie nach mehrmaligem Lesen einige Fehler nicht mehr.

Das kann verhängnissvoll enden. Denn was erwartet eine Firma von einem Bewerber, der nicht einmal seine eigene Bewerbung fehlerfrei schreibt?

Sie haben es erraten. Seine Bewerbung wird sofort aussortiert.

Bei diesem Schritt hilft es, einen externen Korrekturleser zu engagieren, der ihnen ihre Bewerbung durchliest.

Dieser muss nicht genau wissen, wie man eine Bewerbung schreibt, es geht vielmehr um Grammatik – und Rechtschreibfehler. Zuletzt sollte auch ihr Schreibstil nicht zu informal sein.

Ein weiterer Tipp: Sie können auch Freunde fragen, ob diese diese Arbeit für Sie übernehmen.

Dann müssen Sie nichts bezahlen.

Schritt 5: Versenden der Bewerbung

Wenn Sie ihre Bewerbung nun fertig geschrieben haben, können Sie diese versenden. Dies geschieht normalerweise auf dem Postweg.

Nur bei der Online – Bewerbung laden Sie ihre Dokumente digital hoch. Ganz wichtig: Fügen Sie ihre Bewerbung unbedingt als komplette Datei der Mail bei.

Dazu erstellen Sie erst in Word einzeln ihre Bewerbungsunterlagen und fügen diese dann als PDF zusammen.

In den meisten Fällen wissen Sie nicht, ob ihre Bewerbung tatsächlich beim Personaler/ der Personalabteilung ankommt.

Vergleichen Sie doch einmal mit ihrer persönlichen Situation: Sicherlich erhalten Sie am Tag um die 10-100 Mails – bei Personalern sind das sicherlich über 100 (oder genau so viel).

Nicht jede Email wird gelesen. Fertigen Sie daher unbedingt eine Kopie von ihrer kompletten Bewerbung an, damit Sie auf der sicheren Seite sind.

Bewerbung Muster kostenlos

Derzeit finden Sie auf dieser Seite professionell designte Bewerbungsvorlagen wie diese hier:

 

                                                                  Fazit

Dieser Artikel hat ihnen genau aufgezeigt, wie man eine Bewerbung schreibt. Jetzt liegt es an ihnen, das umzusetzen.

Wenn Sie sich zumindest im Allgemeinen an die Regeln halten, wird ihre Bewerbung erfolgreich sein.

Vergessen Sie aber nicht, ihre eigene Persönlichkeit zu zeigen. Denn Unternehmen wollen genau das: Arbeitnehmer, die den Mut haben, zu sich zu stehen.

Viel Erfolg dabei!

Jetzt möchte ich von ihnen hören…

Was ist ihre Nummer 1 Strategie, die Sie sofort umsetzen werden?

War es der „Cliffhanger“ im Anschreiben oder waren Sie z.B. verblüfft, dass mittlerweile so viele Personaler auch die Online – Bewerbung akzeptieren?

Oder fehlt ihnen etwas ganz Wichtiges im Artikel?

Etwas, das noch besser erklärt, wie man eine Bewerbung am besten schreibt?

Lassen Sie mich das wissen!

Jeder Kommentar wird beantwortet.

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